Der Schmerz
Was ist Schmerz? Jeder Mensch kennt Schmerzen. Sie sind ein Warnsignal des Körpers, das auf eine Verletzung oder eine Krankheit hindeutet. Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis und wird individuell unterschiedlich stark empfunden.
So entsteht Schmerz Fast überall im Körper befinden sich so genannte Schmerzrezeptoren, die Meldungen über Gewebeschädigungen aufnehmen und weiterleiten können. Sie sind unterschiedlich empfindlich und reagieren z.B. auf Druck, Dehnung, Temperatur etc. Die Schmerzreize werden vom Ort der Entstehung durch spezielle Nervenfasern ins Rückenmark geleitet. Von dort gelangen die Informationen über unterschiedliche Schmerzbahnen weiter zum Gehirn und lösen dort verschiedene Reaktionen wie z.B. Schweissausbruch oder Herzklopfen aus.
Akute und chronische Schmerzen Akute Schmerzen sind eine sinnvolle Einrichtung unseres Körpers und haben eine wichtige Warn- und Schutzfunktion, die anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der Körper reagiert darauf und versucht, durch Gegenmassnahmen Schaden abzuwenden. Ein bekanntes Beispiel ist die heisse Herdplatte, von der man die Hand reflexartig wieder wegzieht, noch bevor der Schmerz überhaupt empfunden wird. Akute Schmerzen sind zeitlich begrenzt und können durch die Behandlung der Ursache meist erfolgreich therapiert werden. Diese positive Alarmfunktion geht dem Schmerz verloren, wenn er chronifiziert. Chronische Schmerzen zermürben die Patienten körperlich und können das ganze Denken und Fühlen vollkommen beherrschen. Sie werden zu einer stärkeren Belastung als die eigentliche Ursache der chronischen Schmerzen.
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