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Der Schmerz
Der Schmerz > Diagnose

Grundlage der Therapie: die Schmerzdiagnose

Für den Arzt ist es schwierig, einzuschätzen, wie stark die Schmerzen seines Patienten sind. Schmerzen sind subjektiv. Ein identischer Schmerzreiz wird von verschiedenen Menschen unterschiedlich stark empfunden. Es gibt jedoch verschiedene Hilfsmittel für den Arzt, die ihm die Diagnose erleichtern.

Auch in diesem Bereich versucht die VSP noch einen besseren Weg für die Patienten zu finden, damit diese auch selbst wichtige Erkenntnisse ableiten können aus der "Schmerzmessung". Aus diesem Grunde haben wir zwei Hilfsmittel kreiert, den Schmerzspiegel (zur Selbstanwendung) sowie die Schmerzkontrolle (für die Kontrolle durch Drittpersonen). Sollten Sie interessiert sein mehr darüber erfahren zu können, so nehmen Sie doch mit dem Team der VSP Kontakt auf.

Im nachfolgenden Teil beschränkt sich der Text einstweilen auf das "Bestehende, Bewährte", da wir mit unseren eigenen Hilfen zuerst die nötige Erfahrung sammeln wollen. Wie funktioniert also nun die Schmerzdiagnose:

Zunächst befragt er den Patienten ausführlich, das kann z.B. mit Hilfe von standardisierten Fragebögen erfolgen, auf welchen der Patient nebst dem Ort seiner Schmerzen auch eintragen kann, wie er den Schmerz empfindet (brennend, stechend, dumpf etc.) und wie sein sonstiges Befinden ist. Der Arzt fragt auch nach Begleiterkrankungen und nach dem sozialen Umfeld sowie der psychischen Verfassung des Patienten.

Zur Einschätzung der Schmerzstärke steht die so genannte visuelle Analogskala (VAS) oder "Schmerzschieber" zur Verfügung.



Damit kann der Patient angeben, wie stark er seinen Schmerz empfindet. Auf der Rückseite befindet sich eine Skala von 0 bis 10, mittels welcher der Arzt die Schmerzstärke abliest. Der Schmerzschieber ist insbesondere im Verlauf einer Behandlung sinnvoll, um den Erfolg einer Therapie einschätzen zu können.


Zusätzlich stellt ein vom Patienten geführtes Schmerztagebuch eine grosse Hilfe dar. Darin wird die Schmerzstärke, aber auch die Befindlichkeit an dem betreffenden Tag eingetragen.


Dank diesen Informationen kann unter anderem abgeleitet werden, welche Faktoren den Schmerz beeinflussen. Zu einer Schmerzdiagnose gehört auch eine vollständige körperliche Untersuchung und evtl. die Bestimmung von Blut- und anderen Laborwerten. Erst auf der Grundlage dieser Abklärungen kann vom Arzt eine richtige Diagnose gestellt und eine angemessene Therapie begonnen werden.